Mag. Christoph Asböck

Klinischer- und Gesundheitspsychologe 

Psychotherapeut in Ausbildung  unter Supervision (Individualpsychologie)

In meiner jahrelangen beruflichen Erfahrung in der psychologischen Begleitung von Kindern und Jugendlichen (AKH-Kinderklinik, AKH-Kinder- u. Jugendpsychiatrie, Ambulatorium „Die Boje“, Ambulatorium für Kinder- u. Jugendpsychiatrie des SOS-Kinderdorfs) habe ich erlebt, dass eine kindliche Entwicklung niemals nur geradlinig und problemlos verläuft. Jedes Kind und jede/r Jugendliche erlebt Phasen der Wut, Eifersucht und Unsicherheit. Angst, Trauer und Selbstzweifel gehören zur natürlichen menschlichen Konstitution. Keine Familie lebt nur in Harmonie.

 

Wenn aber seelische Probleme dauerhaft das Lebensgefühl des Kindes beeinträchtigen, wenn es Verhaltensauffälligkeiten zeigt, die ihm den Umgang mit anderen schon längere Zeit erheblich erschweren oder wenn es Beschwerden aufweist, für die MedizinerInnen keine Erklärung finden, dann ist es sinnvoll, das Gespräch mit einem Kinder- und Jugendlichen-Therapeuten zu suchen.

 

Als tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapeut gehe ich davon aus, dass psychisch bedingte Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen oft auf ungelöste innere Konflikte hinweisen, die kaum bewusst beeinflussbar sind.  Dabei werden die Symptome als Ausdruck von seelischer Not und gleichzeitig als missglückte Bewältigungsversuche verstanden.  In der Therapie geht es nicht nur um eine möglichst rasche Linderung von Symptomen, sondern auch um eine gründliche Aufarbeitung und damit einhergehende Weiterentwicklung der Persönlichkeitsstruktur. So können Symptome durch die tiefenpsychologische Behandlung „überflüssig“ werden und verschwinden, wenn sie ihre Funktion als Hilferuf oder Protest erfüllt haben. 

 

Kinder stellen ihre seelische Not und ihre inneren Konflikte in der Therapie meist durch ihr körperliches Verhalten, im symbolischen Spiel oder im freien kreativen Gestalten dar. Bei Jugendlichen spiegelt sich ihre innere Welt oft in der Art und im Ausmaß des Konsums sozialer Medien, der bevorzugten Musik bzw. in Computerspielen wider. Je mehr sich mit der Zeit eine vertrauensvolle Beziehung zum Therapeuten entwickelt, um so besser können die vorhandenen Probleme auch sprachlich ausgedrückt und gemeinsam reflektiert werden.

 

Das wesentliche Element in der gemeinsamen Arbeit ist stets die therapeutische Beziehung, in der sich die inneren Themen des Kindes oder der Jugendlichen, ihre Sorgen, Wünsche, Aggressionen, Konflikte und Ängste entfalten und mit Unterstützung des Therapeuten verstanden werden können. Mit der dadurch gewonnen inneren Sicherheit können Belastungen gemeinsam leichter ausgehalten bzw. neue Wege zur Lösung der inneren oder äußeren Konflikte gefunden werden. 

 

Eltern sind bei Kindertherapien meist die bedeutsamsten Bezugspersonen, sodass regelmäßige Gespräche mit ihnen für ein gutes Gelingen der Therapie wichtig sind. Durch das gemeinsame Nachdenken über das Kind sollen auch die Eltern das psychische Geschehen verstehen lernen und dabei neue Antworten im Dialog mit den herausfordernden Seiten ihres Kindes entwickeln. 

 

Auch im Leben Jugendlicher und Erwachsener gibt es Bereiche, in denen es nicht immer so läuft wie gewünscht. Manchmal ist für einen selbst nicht klar erkennbar, warum man sich immer wieder in den gleichen, kontraproduktiven Lebensmustern verfängt. Solche aktuellen Konflikte und Belastungen sind oft auf Aspekte unserer Lebensgeschic

hte zurückzuführen. Sich selbst und seine Gefühle besser zu verstehen ermöglicht den Zugang zu den eigenen verborgenen Ressourcen und macht wachsam gegenüber unbewusster Lebensfallen und Verstrickungen.

 

In unserer Arbeit ist es mir wichtig, meinen PatientInnen einen wertschätzenden und sicheren Rahmen zu bieten. Der therapeutische Raum ist ein Ort, der es ermöglichen soll, sich aufgehoben, gesehen und wahrgenommen zu fühlen. Die tiefenpsychologische Therapie ist nur innerhalb eines solchen geschützten Rahmens möglich, und alles was hier besprochen und ausgesprochen wird, bleibt in diesem Raum. Als Therapeut verstehe ich mich als ein mitfühlender, aktiver Wegbegleiter im Prozess des Erinnerns, Verstehens und der Veränderung. 

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